Liebe ohne Zwang!

 

Danke für dieses tolle Engagement bei https://liebe-ohne-zwang.de/  – hier wird aufgeklärt über „Loverboys“ (Prostitution & Menschenhandel) und es wird die Möglichkeit gegeben, selbstständig weiter aufzuklären.

Es ist so unglaublich wichtig, (junge) Menschen vor so einer Erfahrung zu bewahren. Ich habe diese „Loverboy-Methode“ nicht nur selbst erlebt, sondern auch bei ganz vielen anderen Frauen in der Prostitution gesehen – sie ist weit, sehr weit, verbreitet und für die Betroffenen eine absolute Höllenspirale.

Bitte seht hin, klärt auf und warnt, es passiert mitten in unserer Gesellschaft!

Hier ein sehenswerter Clip dazu (von der oben verlinkten Homepage):

 

 

 

Loverboy

 

 

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3 Kommentare

  1. Das hat es früher schon gegeben.Erst war es Liebe,dann sass das Huhn unter Zwang in der Rotlichtbar.In diesem Fall war es die Schwester meines Mannes.15 Jahre alt.
    Keiner in der Familie hat es gewagt,dem Typ das Mädel wieder abzunehmen.Drei Wochen habe ich mir das angeschaut.Drei Wochen nachgedacht.Drei Wochen den Scheiterhaufen Wut abgebrannt,bis nur noch bläuliche Glut vorhanden war.Dann den Entschluss gefasst.Knarre besorgt u. am hellen Nachmittag das Lokal besucht.
    Die Luden im Jogger waren grad dabei wach zu werden,als ich G. die Knarre an die Rübe drückte.Die Ansage war kurz:Das Mädel geht mit und dich seh ich nie wieder in unserer Nähe.Sonst sorge ich dafür,das dein Hirn hinter dir an der Wand klebt.
    Keiner hat sich gerührt,die hatten alle einen Stock im Arsch.
    Das Mädchen kam ohne ein Wort, geschockt,mit mir raus und ging ab dem Tag wieder brav zur Schule.Habe ihr gedroht,das ich sie grün und blau prügel,wenn ich sie je wieder in der Nähe solcher Dreckläden sehe..
    Ich habe den Vogel G. nie mehr gesehen.
    Der hat gewusst,ich lege ihn um,wenn es sein muss.
    Ratten haben einen natürlichen Instinkt dafür,wenns ihnen an den Kragen geht.
    Bei mir wars Kalkül.Selbst im Rotlichtgeschäft gefangen,stand mir das Wasser bis zum Hals.Da dachte ich.das ist auch ein Ausstieg. Paar Jahre Knast wegen Totschlags im Affekt,Beruf lernen da drin und das Mädel retten.Sie war mir ein paar Jahre Käfig wert.Damit sie garnicht erst erleben muss,was es heisst,so sein Geld zu verdienen.
    Nur weil G. so ein feiger Pisser war,blieb mir der Knast und ihm der Sarg erspart.
    So spielt das Leben.
    Denke ich heute dran,viele Jahre später,blicke ich fassungslos zurück.Ein Leben,wie auf einem anderen Planeten.Gelernt habe ich viel. Über die Gesellschaft und mich.
    Die schwarzen Abgründe in uns,die man sonst so gerne negiert.Heute frage ich mich,warum hast du damals nicht einfach die Polizei gerufen.
    Aber damals…ich kam aus einem Milleu,da gab es diese Lösungsoption schon im Kopf nicht.
    Ich plädiere jetzt nicht für Gewalt bei dem Thema,aber ich glaube man muss diesen Zuhältern mit allen Mitteln das Wasser abgraben.Mit aller Härte.

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    1. Hut ab, nicht auszudenken was ihr alles noch passiert waere wenn du sie nicht da rausgeholt haettest!!!! Und wenn du die Polizei gerufen haettest, und sie mit ihr gesprochen haetten, und sie so getan haette als sei alles ok? Ich kann dein Handeln absolut nachvollziehen!

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    2. Milieubedingte Lösungsoptionen

      Mit Interesse habe ich Ihren Beitrag gelesen, Ihr Lösungsansatz hat das erwünschte Resultat ergeben, noch dazu ohne Kollateralschäden zu verursachen.
      Ihrem Schlussatz stimme ich mit einer Einschränkung zu – Mord und Todschlag ist keine Option um die grosse und unschöne Problematik Prostitution und deren Folgen für die Betroffenen zu lösen.
      Als Kulturschaffender (und heute alter Mann) habe ich lange in Marseille gelebt und gearbeitet, eine Arbeit welche traditionell gerade in jungen Jahren die Nacht zum Tag macht. Die Vorstellung, Ihr Auftritt hätte in den 80er Jahren im entsprechenden Milieu in den Hafenquartieren von Marseille stattgefunden, lässt einen anderen Ausgang Ihrer Geschichte als sehr wahrscheinlich erscheinen.

      In einer Zeit wie heute, in welcher alles käuflich erscheint und nur als eine Frage des Preises, wird wohl nur eine gesellschaftliche (und gesetzlich abgesicherte) Ächtung der Prostitution – hier vor Allem die Ächtung und Kriminalisierung der Freier – Erfolgsaussichten haben. (ein Ansatz welchen übrigens auch Frau Norak zu verfolgen scheint).

      Das es eine „gute Prostitution“ nicht gibt, scheint durchaus folgerichtig. Sehr wohl sind mir aus dieser Zeit (vereinzelte) Frauen bekannt, welche ohne Druck und Repression diesen Weg wählten und welche es auch schafften, trotz dem repressiven Umfeld ihre Unabhängigkeit zu bewahren und auf eigene Rechnung zu „arbeiten“,

      Aus persönlicher Perspektive muss ich gestehen, dass mich nicht moralische Bedenken daran hinderten bei Bedarf zur „Ware Frau“ zu greifen, sondern schlicht die Erkenntnis, dass Lust im Kopf entsteht und nicht käuflich ist.
      Der Gang zu einer Prostituierten wäre für mich etwa wie der Kauf einer Theaterkarte im vollen Bewusstsein, dass für alle Beteiligten eine miserable Vorstellung zu erwarten sei.

      Es bedarf also keiner Moral um die vielfältigen Angebote nicht wahrzunehmen.
      Sehr wohl bedarf es Repression, bedarf es einer eindeutigen und klaren Gesetzeslage, welche sich m.A, nach wie bereits erwähnt vor Allem gegen die „Kunden“ richten muss.

      An dieser Stelle auch mein Respekt für den Weg von Frau Norak, welche sich in Eigeninitiative aus dem Milieu löste und nun offenbar engagiert nicht nur an einem selbstbestimmten, freien Leben arbeitet sondern auch die Kraft findet, sich für tiefgreifende Veränderungen zu engagieren.

      Vito Snaporaz
      Jahngasse 16/9
      A 1050 Wien

      vito@snaporaz.at
      inro@snaporaz.at

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