Update

Es gibt viel Resonanz, Fragen, Vorschläge, Anregungen, etc… Wer noch keine Antwort auf seine E-Mail/Kommentar hat, wird noch eine bekommen.

Die vielen Kommentare und E-Mails (auch die Negativen) geben mir den Anlass dazu, diese Seite hier demnächst weiter auszubauen, um noch mehr Aufklärung sowie eine bessere Kommunikation zu ermöglichen. Niveauvoll. Ich werde auch Aktuelles zum Thema posten. Wer helfen möchte, der kann die Kampagne #Rotlichtaus und/oder den Verein Sisters e.V. – für den Ausstieg aus der Prostitution unterstützen, wo ich auch Mitglied bin.

Hier gibt es laufend Infos/News:

Stop Sexkauf – Netzwerk für ein Sexkaufverbot / Facebookseite

Abolition 2014 – Für eine Welt ohne Prostitution / Facebookseite

Stop Sexkauf – Homepage

Abolition 2014 – Homepage

Und weil ich seit gestern immer wieder von Leuten gelesen habe, dass Prostitution an sich ja eigentlich ein ganz normaler Job sei, wenn man ihn denn „freiwillig“ macht, dem empfehle ich den unten verlinkten Beitrag von VICE über Freierforen zu lesen, bei dem ich mitgewirkt habe (Sandra, 27 Jahre). Und nein, was ihr hier lesen könnt sind keine Ausnahmen, sondern Alltagsstandard in deutschen Bordellen. Ein weiterer Aspekt, warum wir das „nordische Modell“ benötigen – oder sieht man im Folgenden noch irgend etwas von der Bewahrung der Würde des Menschen?

 

„Stiftung Hurentest“ – Im Tripadvisor der deutschen Freier

 

 

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18 Kommentare

  1. Ich bin auch über den Spiegel Artikel hergekommen. Danke für die Verlinkung des Vereins, ich habe gerade etwas gespendet. Es ist grausam, was in unserem reichen Land mit Menschen passiert, und es macht mich sprachlos, dass immer noch einige sich das schönreden. Wie empathielos kann man sein?

    Dir alles Liebe!

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      1. Ich bin mir sehr im Klaren wogegen ich kämpfe: gegen Missbrauch/Gewalt und damit gegen Prostitution. Es ist also beides vereinbar. Prostitution ist keine Dienstleistung. Einer Studie nach leiden 68 % der Frauen in der Prostitution an einer posttraumatischen Belastungsstörung, die in ihrer Intensität vergleichbar ist mit der von Folteropfern. Ihr Beispiel mit den Turnschuhen hinkt also sehr. Ich habe mich die letzten zwei Jahre eingearbeitet in wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie im Hinblick auf die Prostituion und sie bestätigen und erklären das, was ich in der Praxis gesehen habe. Nachzulesen u.a. hier: http://www.trauma-and-prostitution.eu Es gibt noch sehr viel mehr wissenschaftliche Lektüre zum Thema. Wenn Sie Interesse haben melden Sie sich gerne per Mail. Im Übrigen ist die Kunst der Juristerei nicht die Versteifung auf Jura allein, sondern die Fähigkeit Dinge ganzheitlich zu betrachten um daraus Recht formen zu können. Denken Sie mal drüber nach. Alles Gute!

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    1. „Wie empathielos kann man sein?“
      In unserer doch ziemlich entgleisten Konsumgesellschaft ist Empathie offenbar zum entbehrlichen Luxus geworden. Pier Paolo Pasolini befand bereits Ende der 60 Jahre zu dem Thema, der zunehmende Konsum Terror sei der neue Faschismus.
      Das ist diesem Umfeld auch für die „Ware Frau“ die Zeiten (noch) härter werden kann leider nicht mehr erstaunen.
      Der oben verlinkte Vice Artikel zeigt in exemplarischer Weise welch durchgeknallte Seelenkrüppel in diesem Milieu unterwegs sind.
      Aufklärung, gesellschaftliche Ächtung, strenge gesetzliche Regelungen welche sich gegen die Freier richten und wie ich befürchte ein langer Atem werden nötig sein, um das Problem wenigstens zu reduzieren.

      In diesem Sinne auch ein Danke und Respekt an die engagierte Betreiberin dieser Seite, welche nicht nur die Kraft fand sich aus eigener Initiative aus diesem Milieu zu lösen und sich ein selbstbestimmtes Leben aufzubauen, sondern auch noch die Kraft findet sich zu dem Thema Prostitution pointiert zu äussern und Aufklärung zu betreiben.

      Vito Snaporaz
      Jahngasse 16/9
      A 1050 Wien

      vito@snaporaz.at
      inro@snaporaz.at

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    1. Kann es sein, dass du auf mein Kommentar anspielst?

      Ich sehe den nicht als kritisch, eher differenzierter. Deine Arbeit ist schon richtig, nur sollte sich dieser Meinung nach nicht daran festbeißen Prostition generell abzuschaffen, weil die Bedingungen und Umstände aktuell schlecht sind. Meiner Meinung nach greift deine Argumentation in diesem Punkt nicht, da diese Missstände nutzt, welche aber bei der generellen Frage keinen Sinn machen.

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      1. Genau, ich meinte deinen Kommentar 🙂 Ich antworte auf ihn, du weißt ja ca. was drin stand. Ich sehe Prostitution nach allem nicht als Dienstleistung. Ich habe mich die letzten beiden Jahre intensiv in wissenschaftliche Erkenntnisse aus der Psychotraumatologie im Hinblick zu Prostitution eingearbeitet (neben dem Studium) und sie bestätigen und erklären genau das, was ich bei mir und anderen Frauen in der Prostitution sah: Prostitution baut auf Gewalt auf und die Gewalt setzt sich in ihr fort. Es gibt eine Studie wonach 68 % der Frauen in der Prostitution eine posttraumatische Belastungsstörung aufweisen, die in ihrer Intensität vergleichbar ist mit der von Folteropfern. Nachzulesen im Vortrag „Trauma als Vorraussetzung für und als Folge der Prostitution“ unter http://www.trauma-and-prostitution.eu . Dein Beispiel mit den Turnschuhen hinkt also sehr. Prostitution ist kein normaler Job – und mit dieser Aussage stigmatisiere ich keine aktuell in der Prostitution tätigen Menschen, sondern ich spreche nur aus, was Prostitution wirklich in ihrem Kern ist.

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  2. Aus irgendeinen Grund kann ich auf deinen Betrag nicht direkt antworten. Daher also so.

    Ich denke nicht, dass mein Beispiel mit den Turnschuhen hinkt. Deine Argumentation folgt genau der Logik die ich angesprochen habe. Du spiegelst die aktuelle Situation als allgemeine Gegebenheit dieser Dienstleistung dar. Bei der aktuellen Situation hast du 100% Recht, hat aber leider nichts mit der Fragestellung zu tun ob es diese Dienstleistung geben sollte. Vor 100 Jahren gab es Kinderarbeit in Europa unter fürchterlichen Bedingungen. Deiner Logik nach hätten wir nicht nur die Arbeit für Kinder, sondern generell verbieten sollen anstatt die Bedingungen zu verbessern für Erwachsene.

    Ich habe das Gefühl du verstehst nicht ganz worauf ich hinaus wollte.

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    1. Ich verstehe sehr genau worauf du hinaus möchtest – ich vertrete nur deine Meinung nicht. Vielleicht ist dir auch eher meine Ansicht nicht ganz so klar, denn du interpretierst „meine Logik“ leider komplett falsch.
      Hier zum Verständnis:
      Arbeit an sich ist in ihrem Kern keine Gewalt, also muss man klar zwar die Kinderarbeit bekämpfen, aber nicht die normale Arbeit.
      Prostitution hingegen (und das ist der große Unterschied) ist bereits in ihrem Kern Gewalt. Dass, was auf Zimmer zwischen Prostituierter und Freier passiert, ist zum allergrößten Teil Gewalt (ich war zusammen mit unzähligen Prostituierten und Freiern zusammen auf Zimmer und habe gesehen, WAS passiert). Und genau darum geht es. Es geht nicht „nur“ um Menschenhändler und Zuhälter, die Prostituierte ausbeuten. Es geht darum, was hinter den Türen stattfindet. Egal ob jemand dazu gezwungen wird oder es „freiwillig“ macht. Was hinter diesen verschlossenen Türen zwischen Freier und Prostituierter passiert ist und bleibt in der großen Mehrheit extremste Gewalt. So ungern das Menschen auch hören und wahrhaben möchten (wie auch, wenn Prostitution in unserem Land als „Job“ gilt).
      Und an Gewalt kann man nichts verbessern. Man kann sie nicht schön kleiden.
      Hier noch was vom Europäischen Parlament zum „nordischen Modell“, für welches ich eintrete:

      http://www.europarl.europa.eu/sides/getDoc.do?pubRef=-%2F%2FEP%2F%2FTEXT+REPORT+A7-2014-0071+0+DOC+XML+V0%2F%2FDE

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      1. Ich verstehe deine Logik schon. Sehe da aber eher den Vergleich zu Arbeitsbedingungen von vor 100 Jahren zu heute. Arbeitnehmerrechte und Bedingungen haben sich Grundlegend geändert. Du selbst prangerst ja die Gewalt an die während des Austauschs passiert und nicht die Tatsache des Austauschs.

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      2. Prostitution ist leider keine Arbeit, bei der man Arbeitnehmerrechte ernsthaft stärken könnte. Das liegt daran, dass sie keine Arbeit ist, sondern Gewalt, Unterdrückung und eine Form von Missbrauch. Es ist als würde man versuchen bessere Arbeitsbedingungen für Sklaven zu schaffen in dem Glauben, dass man so die Sklaverei zu etwas Gutem oder Besserem machen könnte. Tut man das? Nein, man versucht hingegen sie Sklaverei abzuschaffen (also die Tatsache des Austausches an sich), denn es gibt nunmal keine guten oder besseren Bedingungen für Gewalt und Menschenrechtsverletzungen.

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  3. Wie bereits angemerkt verbeißt du dich zu sehr an Beispielen und spiegelst aktuelle Tatsachen als generelle unveränderbare Gesetzmäßigkeiten wieder.
    Dein Sklavenbeispiel hinkt gewaltig.
    Sklaven werden über Besitzrechte definiert. Jemanden als frei zu deklarieren aber die gleiche Arbeit unter gleichen Bedingungen freiwillig nachgehen zu lassen ändert nichts am Umstand des Sklaven. Der ausnutzende Austausch findet also immernoch statt. Es wurde nur Zwang entfernt, meistens aber nicht beseitigt.
    Deine Definition von Prostitution ist einfach schlecht. Was möchtest du als nächstes abschaffen? Ehe, weil manche Männer ihre Frauen misshandeln? Letztendlich wird sich garnichts ändern, weil Menschen wie du, wenn auch mit gutem Anliegen, sich nicht im Klaren werden können gegen was Sie kämpfen sollen – Bedingungen oder Existenz.

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    1. Ich habe das Gefühl, dass dir langsam die Argumente ausgehen. Meine Definition von Prostitution mag für dich „schlecht“ sein, weil sie nicht in deinen Horizont passt, aber sie spiegelt reale Umstände wieder, wie sie auch immer weiter aufgedeckt und gesehen werden (hier z.B. wieder die Stellungnahme des Europäischen Parlaments oder auch die Stellungnahme von Terres des Femmes zu Prostitution, etc…). Und ich sagte bereits, dass ich ganz genau weiß und mir absolut im Klaren bin, wofür ich kämpfe (ich habe nur das Gefühl, dass du das nicht so ganz wahrhaben willst, aus welchen Gründen auch immer). Ich setze mich in erster Linie für das „nordische Modell“ ein und gegen die Existenz von Prostitution (aber hier bitte aufpassen: NICHT gegen die Prostituierten, sondern gegen die Existenz von Prostitution – das ist ein ganz großer Unterschied und wird leider immer wieder vermischt und durcheinander gebracht). Dass das alles nicht von heute auf morgen geht und dazu viele Dinge benötigt werden (wie zum Beispiel enorm viel gesellschaftliche Aufklärung, ein Umdenken, Alternativen und Hilfen für diejenigen, die noch in der Prostitution sind, etc…) ist klar, aber hier kann ich nur Rachel Moran, eine irische Aussteigerin aus der Prostitution, zu Wort kommen lassen: „This is a fight that span several lifetimes, but that’s not any excuse for us not to weigh in.“

      Was den Sklavenvergleich angeht: mein Beispiel hinkt nicht. Die meisten Prostituierten, die ich kennenlernte, wurden auch über Besitzrechte definiert. Ich selbst trage einen sog. „Eigentumsstempel“ auf dem Rücken, der zeigt, dass ich das Eigentum meines Zuhälters war. Und solche Brandmarkungen waren keine Ausnahme, sondern die Regel (natürlich wird man auch wie das „Eigentum“ behandelt).

      Achso – und ich verbeiße mich nicht, sondern ich habe eine klare Positionierung.

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      1. Die offenbar etwas zähe Diskussion mit @alberon verfolge ich mit Interesse, zeigt sie doch ziemlich gut die ambvalente Haltung vieler (vor allem Männer) zu dem unschönen Thema.
        „ja, ja, ich bin auch dagegen, aber…“ lautet der Einwand in der Regel und das dafür verwendete Zauberwort heisst „Differenzierung“.
        Die Ansicht, wonach Freiwiiligkeit und Selbstbestimmtheit in einzelnen Fällen durchaus existiert, erscheint auch mir als einigermassen gesicherte Erkenntnis (siehe Beitrag zu „Liebe ohne Zwang!“), nebst diesen Einzelfällen scheint sich auch eine Form von „Luxusprostitution“ (vor allem von jungen Frauen aus dem ehemaligen Ostblock) auszubreiten.
        Die Ware Sex gegen Lifestyle, Chanel an Stelle des Zuhälters sozusagen.

        An Stelle bin ich wieder uneingeschränkt bei Ihnen. Es ist müssig darüber zu diskutieren, ob es diese Freiwilligkeit tatsächlich gibt, es erscheint auch müssig darüber zu diskutieren (differenzieren), welches Ausmass diese Freiwilligkeit allenfalls haben könnte.
        Das Problem lässt sich, wenn überhaupt, nur durch generelle Verbote (Gesetze, gesellschaftliche Ächtung, Aufklärung, etc) lösen. Jede Form von Differenzierungsversuchen ist Wasser auf die Mühle der Sklavinnenproduzenten (vulgo Zuhälter und anverwandte Profiteure wie „Club“betreiber, etc.).

        Mit der Form von unangebrachter Differenzierung wie sie beim Thema Prostitution eingesetzt wird, gebe es heute weder Gewerkschaften und Arbeitnehmerrechte, noch hätten wir den Fall der Mauer erlebt.

        Respekt und danke für Ihren Einsatz, viel Glück und Freude in Ihrem „neuen Leben“!

        Vito Snaporaz
        Jahngasse 16/9
        A 1050 Wien

        vito@snaporaz.at
        info@snaporaz.at

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      2. „Sex gegen Lifestyle, Chanel an Stelle des Zuhälters“…

        Wenn man nun einmal vom Thema „Freiwilligkeit“ weggeht, habe ich generell leider so gut wie nie gesehen, dass Prostituierte wirklich etwas von ihrer Prostitution gehabt hätten. Die Frauen aus Osteuropa hatten nicht mal eine Krankenversicherung, extrem schlechte Zähne, konnten nicht zum Zahnarzt, hatten keine Wohnung, etc….

        Danke für Ihr Interesse und Ihnen alles Gute! 🙂

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  4. Hallo,
    zunächst möchte ich sagen, dass ich heute das Nordische Modell vollkommen unterstütze und sofort dafür unterschreiben würde.

    Ich lese diesen Blog mit hohem Interesse. Ich bin oder besser war ein Freier, der für viele Jahre zu Prostituierten gegangen ist. Seit 2 Jahren bin ich nicht mehr gegangen und hoffe, dass ich es nie wieder tun werde.

    Ich möchte mich bedanken für die Artikel hier und die Wiedergabe, was wirklich in den Frauen vorgeht. In einigen Artikeln und Kommentaren habe ich dieselben Argumente gefunden, die ich auch Jahrelang verwendet habe, um mein eigenes Verhalten zu rechtfertigen. Heute weiß ich wie selbstbelügend diese Argumente sind. Ich bin nun überzeugt, dass keine Frau wirklich freiwillig ihren Körper – und wie hier sehr gut dargelegt, die Seele – für Geld verkauft. Sei dies nun als Prostituierte oder Pornodarstellerin. Es gibt sicher kein 12 jähriges Mädchen, dass dies als Berufswunsch angibt. So glaube ich auch, dass selbst bei denjenigen, die Behaupten sie tuen dies völlig freiwillig, irgendein Problem dahinter liegt. Im Prinzip genauso, wie bei Frauen, die bei häuslicher Gewalt immer noch bei ihrem Partner bleiben und sich einreden es wäre ja nicht so schlimm.

    Für mehr als 20 Jahre habe ich bei Prostituierten etwas gesucht, was es einfach für Geld nicht zu kaufen gibt. Und ich bin heute überzeugt, dass dies bei allen Freiern so ist in der einen oder anderen Form. Leider ist es so, dass unsere Gesellschaft und unsere Vater oder andere Vorbilder uns vorgaukeln, dass sowas normal ist und man darüber etwas bekommt, was man braucht. Heute weiß ich was für ein Blödsinn das ist. Sex ist etwas Schönes und intimes zwischen zwei Menschen in den richtigen Umstanden, aber Geld oder andere Form der Bezahlung gehört sicher nicht dazu. Im Gengenteil durch mein Verhalten habe ich mich immer mehr davon entfernt worauf es wirklich ankommt und so ist es bei allen aktiven Freiern.
    Aber es ist hart sich der Wahrheit zu stellen. Die Wahrheit ist unbequem und absolut schrecklich. Ich habe lange gebraucht mich dieser zu stellen. Und obwohl ich nie etwas illegales getan habe und mich sogar auch für einen „netten Freier“ (Danke für den Artikel, der das klar ebenfalls klar stellt) gehalten habe, muss ich mich doch dem stellen, dass ich am Mord von so vielen Seelen mitgewirkt habe. Ich hoffe ebenfalls, dass diese Seelen nicht für immer zerstört sind und dass es irgendeinen Weg gibt zumindest eine kleine Wiedergutmachung zu leisten. Nichtsdestotrotz werde ich diese Schuld mit ins Grab nehmen.

    Da wir ein gesellschaftliches Umdenken brauchen unterstütze ich dieses Gesetz voll und ganz, da es das richtige Signal geben würde. Die Erfolge des Nordischen Modell sprechen für sich. Auch denke ich dass viele Freier dann erst erkennen werden, dass sie ebenfalls ein wirkliches Problem haben und letztendlich vielleicht Hilfe suchen. Denn genauso wie bei häuslicher Gewalt ist natürlich oberste Priorität der Schutz der Opfer, aber die Täter benötigen ebenfalls Hilfe, das sie oft keinen anderen Weg kennen. Leider können und wollen viele Freier sich nicht als Täter sehen und das muss sich ändern, nicht nur für die Frauen, aber auch für die Männer selbst.

    Ich werde weiterhin diesen und andere Blogs verfolgen, denn sie helfen mir mich immer wieder zu erinnern und nicht wieder irgendwelchen Trugschlüssen zu erliegen.

    Alles Gute

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